28.2.2009 GeschichtsrevisionistInnenaufmarsch in Auxburg stoppen – mit allem Mitteln

Am Samstag den 28.2.2009 ist es mal wieder so weit, Augsburger Bürgerliche und Neonazis trauen zwar an räumlich verschieden Orten, aber trauern beide um die deutschen Opfer der Bombennacht, die am 25.&26.2 1944 stattfanden. (Nähere Informationen über deren Ablauf Hier.). Das Gedenken ist aber gar nicht so verschieden.
Bei den Angriffen starben 730 Menschen. Diese nutzen die Neonazis aus, um ihr falsches Weltbild vom Bombenholocaust1 zu verbreiten und das mit Erfolg, wenn man bedenkt wie groß der letzte Neonaziaufmarsch am 14.2.2008 im Vergleich zum Vorjahr war2.
Aber auch auf bürgerlichen Veranstaltung zu der bitteren Thematik ist es nicht besser, hier wird man wie jedes Jahr die Opfer zu undifferenziert betrauern. Somit werden die rechten Kräfte bestärkt, schließlich ist es nicht schwer einen Vergleich zwischen dem 3.Reich, die Unheil anrichteten und den Aliierten, die auch unheil anrichteten.

Hier ist das Mobilisierungsvideo der Gruppen AkAUA und Riot Electric Disco:

Der Mobilisierungstext der Gruppe ich auch lesenswert: Hier!

Ich habe einige Daten zum Aufmarsch von der Seite der TAG abgeshrieben:
Eckdaten des Bürgerlichen Gedenkens:
26. Februar 09 – Gedenken. Rathausplatz, 18.30 Uhr
28. Februar 09, “Fest der Demokratie” (aka Faschingsumzug), Rathausplatz 12-16 Uhr

Eckdaten der Nazi-Demo:
28. Februar 09, Demo zum Gedenken an “deutsche” Opfer, Jakobterorplatz, 12 Uhr.

(Mehr Informationen werden natürlich noch folgen!)

Kommt am 28.2.2009 nach Auxburg: Wir sind gekommen um zu bleiben – Geschichtsrevisionisten stoppen!!!!

  1. Bombenholocaust bezeichnet die Theorie, dass man die Bombardierungen auf deutsche Städte wie Dresden, oder auch Augsburg mit den Schandtaten der Nazis in Auschwitz, Dachau, etc. gleichsetzen kann. Dies ist natürlich lächerlich, wenn man die Ziele der Aktionen „Beendigung des zweiten Weltkriegs“ und „Ausrottung minderwertiger Rassen, wie Juden“ vergleicht, sowie die Praxis der Untaten. Die Theorie hilft wohl vielen FaschistInnen das Regime des Nationalsozialismus zu relativieren. [zurück]
  2. Hier zu empfehle ich den Indymedia-Artikel [zurück]

Neubeginn

Liebe AnitfaschistInnen, AnarchistInnen und BürgerInnen der Gemeinde Horgau,

wir die Horgauer Heimathasser haben uns entschieden die Untergruppe und ihren Blog wiederzubeleben, von den Toten aufzuerstehen, da wir denken, dass es viel zu ruhige im Rothtal ist, außerdem wollen wir, die „schwarzen Schafe“ der Antifa Horgau wieder mehr Autonomie und Beachtung. Im Grunde also anarchistische Theorie, sowie autonome Praxis fürdern.

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